Schnorchelabenteuer

Wir haben das Meer vor der Nase, warum also nicht auch mal etwas die Unterwasserwelt erkunden? Ich bin nie zuvor getaucht oder geschnorchelt, aber das bietet sich hier einfach an. Mit „Ponidiving“ ging es also zu einem Riff an einer kleinen Insel, ausgerüstet mit Flossen, Taucherbrille und Schnorchel.

Anfangs war es ungewohnt, nur durch den Schnorchel zu atmen, aber nach 2 Minuten hatte ich den Dreh raus. So konnte ich mich ganz aufs Erkunden der Unterwasserwelt konzentrieren. Die besten Stellen sollten sich bald zeigen, und dann konnte man sich gar nicht satt sehen an der Faszination Riff. Fische in allen Farben, absolut brilliant, große und kleinere, bald ein ganzer Schwarm, in dem ich plötzlich mittendrin war und mitschwamm. Klar, Nemo hab ich auch gesehen, Regebogenfische, ganz blaue und türkis leuchtende … ich würde sie beim Namen nennen, wenn ich die Namen wüsste. Und erschrocken stelle ich fest, wie wenig ich mich mit Salzwasserfischen auskenne. Seegurken haben wir gesehen, Anemonen, und ab und an tauchte ich etwas tiefer, um die Dinge ganz nah anzuschauen. Luft anhalten kann ich. Man darf nur nicht vergessen, das Wasser erst aus dem Schnorchel wieder herauszupusten, bevor man wieder einatmet. (Lektion gelernt! ;) ) 

 Und drei weitere physikalische Erkenntnisse:
1) Salzwasser trägt einen wunderbar – es ist einfach wie schweben. Man kann auf der Wasseroberfläche einfach liegen und sich treiben lassen. Es schwimmt einfach. Easy.
2) Schweben auf der Wasseroberfläche und sich auf die Unterwasserwelt zu konzentrieren ist tückisch, denn man verbrennt viel viel schneller unter der Sonne (mein armer Rücken). Da hat auch die Sonnencreme keine Chance.
3) Druckausgleich ist beim Tieftauchen absolut zu empfehlen. Schon 5m unter der Oberfläche merkt man den Druck deutlich.
Ich bin absolut angetan von dieser Unterwasserwelt und muss nochmal wiederkommen – mit einer Unterwasserkamera im Gepäck. Denn es lohnt sich, das festzuhalten, wenigstens der Versuch. Dann kann ich euch Bilder zeigen von den Fischen, deren Namen ich nicht kenne.

Den Abend lassen wir ausklingen mit einer kleinen Apartment-Einweihungsfeier. Es gibt Snacks und einen Spieleabend. Wir leben uns langsam ein, doch vermissen auch das Empire Hotel. Hierhin kehren wir am Sonntag zurück, um am Pool zu entspannen und den Sontag einfach zu genießen. Man erkennt uns hier noch, und ein paar Kollegen sind noch hier untergebracht, es ist ein schönes Wiedersehen. Manche Angestellten erkennen uns sogar auch im Supermarkt oder in einer Mall und sprechen uns an, fragen wie es uns geht, wo wir jetzt sind, und sagen, dass wir doch gerne mal wieder zum Frühstück kommen können. Diese Herzlichkeit ist echt schön.

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Kommentare: 3
  • #1

    Micha (Dienstag, 02 April 2019 08:45)

    Spannende neue Welt? Eine Wunderschöne Welt, und so ruhig und lebendig...

    Wasserfeste Kamera ist toll. Kann ich nur empfehlen. Nicht nur fürs Tauchen, auch für allgemein feuchtere Ausflüge.

  • #2

    Silke (Samstag, 06 April 2019 17:22)

    Ich freue mich auch schon wieder aufs schnorcheln... �

  • #3

    Michael (Dienstag, 23 April 2019 16:49)

    Eventuell kennst du ja jemand, der sich mit Fischen etwas auskennt, dem kannst du dann die Fotos zeigen. ;-)