Borneo Run

Am 7. April hieß es zeitig (4:50 Uhr klingelt der Wecker – an einem Sonntag!

Freiwillig! Muss man sich mal vorstellen…) aufstehen, in die Laufsachen schlüpfen und aufi zum Borneo Run. Wir nehmen zu 6. an der Corporate (Team) Challenge teil und es warten 10,5 km durch die Hauptstadt Bandar Seri Begawan auf uns.

Unsere Startunterlagen haben wir bereits am Freitag Abend abgeholt, so dass wir

schon alle frisch aussehen in unseren neongelben Shirts. Ums gesehen werden müssen wir uns also keine Sorgen machen. Wir sehen noch den Start der Marathonläufer, dann stellen wir uns für die 10 km auf. Ich bin total begeistert von unseren Fans – weltbeste Kollegen und Chefs, die sich auch freiwillig morgens aus dem Bett quälen um uns anzufeuern. Fetzt! Die Startaufstellung ist nicht vergleichbar mit Köln oder einer anderen großen Stadt in Deutschland, ich meine, das Land hier ist ja klein! Aber so 200 Starter sind es geschätzt bestimmt. Wir legen einen fliegenden Start hin – manche starten sehr langsam, manche gehend,wir laufen uns also erst einmal frei und haben dann gut Platz auf den breiten Straßen. Die Straßen sind recht gut abgesperrt, aber wir sollen alle linkslaufen, da doch ein paar Autos vorbei kommen. Dafür begleiten uns immer wieder Organisatoren auf ihren Rädern und jede Kreuzung und Abzweigung ist gut gesichert.

Es läuft. Am Anfang läuft es sogar sehr gut – es geht ganz leicht bergab. Unmerklich, aber stetig. Ich denke noch so „mh, am Ende musste hier bestimmt wieder rauf“. Carina ist schon nach dem 1. Km weg, die anderen Kollegen laufen vor mir. Ich versuche erst einmal mein Tempo zu finden. Es ist schwül, drückend, und es ist vor allem zeitig. Bei km 4 hole ich die ersten beiden Kollegen ein, hänge mich dann an die Läufer vor mir dran und finde meinen „Tempohasen“. Mal ist er

schneller, mal bin ich vorn. Wir laufen direkt an unseren Apartments vorbei (abbiegen und was trinken? Oder direkt wieder ins Bett?). Km 5 – Halbzeit, dann kommt das, was ich befürchtet hab. Der Berg. Nicht extrem steil, aber steil

genug, um sehr anstrengend zu sein, und lang. Ich laufe langsamer, Kräfte sparen, dann geht es wieder gerade. Geschafft! Ach nee, guck, noch ein Berg… der ist etwas kürzer, aber ich habe ja jetzt auch weniger Kraft noch… Gut. Ich hole

noch jemanden ein und dann geht es Richtung Ziel – die letzten Meter ziehen sich in die Länge. Da denkt man, man ist gleich da, und dann doch irgendwie nicht. Am Ende bin ich von unserem Team die 3., von allen Startern Platz 20,

wie ich der Ergebnisliste entnehmen kann. Cool! Unter die Top20 hab ich es noch nie geschafft ;) Wir freuen uns, und dann das Beste: Wir werden angesprochen und sollen uns bereit halten für die Siegerehrung, als Team haben wir den 3.

Platz belegt. Kann sich sehen lassen. Die Einzelwertung der Frauen verfolgen wir auch noch – leider werden wir nicht

in die Einzelwertung aufgenommen, da wir unter die Teamwertung fallen. Carina war die absolut schnellste Frau auf der Strecke, aber ja, so sind die Regeln. Schade dennoch :)


Den Rest des Sonntags verbringe ich, wie man Sonntage so verbringt, mit Kaffee, viel Entspannung, und ein bisschen

Vorbereitung der Arbeitswoche. Nächstes Wochenende steht Kuala Lumpur auf dem Plan! Yiiha :-))

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Lea (Montag, 08 April 2019 09:11)

    Top :)

  • #2

    Willi Müller (Montag, 08 April 2019 18:36)

    Top 20. du bist es �. Glückwunsch. Ein Hase ist immer gut.